Auf die Wiesn‘ schauen und gewinnen

Das Motto lautet: Wir wollen weiter beobachten!

Im Zuge des Citizen Science Award 2016 wurden in ganz Österreich die gelbblühende Arnika und die auffällig gestreifte Wespenspinne mit ihrem typischen Zick-Zack-Netz gesucht. Nun erweitern wir die Suche um die Wiesen-Margerite als typischen Vertreter von blütenreichen Magerwiesen. Gemeinsam statt einsam findet sich auf der Wiesen-Margerite oftmals die Blütenkrabbenspinne - das Chamäleon unter den Spinnen.

 

Wann kann ich mitmachen?

Mitgeforscht werden kann von 1. April bis 30. September 2018.

 

Wer kann mitforschen und was ist zu tun?

SchülerInnen aller landwirtschaftlichen Fachschulen und HBLA’s sind herzlich zum Mitforschen eingeladen! Wer die gesuchten Arten auf einer Böschung oder einer Wiese entdeckt, macht ein Foto davon und zählt die Exemplare in einem Umkreis von 5 Metern. Nach einer ganz einfachen Registrierung kann man die Funde direkt mit dem Smartphone oder am Computer eintragen und die Fotos hochladen. Wer die meisten Fundorte meldet, gewinnt tolle Sachpreise!

 

Was kann ich gewinnen?

1. Preis: Kostenloser Expertenbesuch zum Thema Artenvielfalt sowie umfassende Steckbriefsammlungen für die gesamte Klasse.
2. Preis: ÖKL-Publikationen im Wert von 500 €.
3. Preis: Wissenswertes zu der Tier- und Pflanzenwelt in Form von einer Steckbriefsammlung für die Klasse.

 

Wie erkenne ich Arnika, Wespenspinne, Wiesen-Margerite und Blütenkrabbenspinne?

In unseren Steckbriefen kann man nachschauen, woran man Arnika, Wespenspinne, Wiesen-Margerite und Blütenkrabbenspinne erkennen kann und noch mehr Spannendes über diese Arten erfahren.

 

Wie genau gehe ich vor?

  • Wiese, Weidefläche oder Böschung mit Arnika, Wespenspinne, Wiesen-Margerite und Blütenkrabbenspinne finden
  • Scharfes Foto schießen, auf dem die Art gut erkennbar ist
  • Zählen der Exemplare in einem Umkreis von 5 Metern (wie es auch die LandwirtInnen beim Biodiversitätsmonitoring machen)
  • Online registrieren/mit Benutzername einloggen
  • Eingabe mit genauer Angabe von gezählten Exemplaren, Fundort und Datum sowie verpflichtendem Foto-Upload

 

Welche Spielregeln gibt es?

  • Die eifrigsten 3 Schulkassen, welche die meisten Fundorte melden, gewinnen!
  • Jeder Fundort darf nur einmal gemeldet werden, man darf also nicht zweimal auf derselben Fläche zählen.
  • Um die Funde zu verifizieren werden nur jene Meldungen gewertet, bei denen die Art (Arnika, Wespenspinne, Wiesen-Margerite, Blütenkrabbenspinne) am Foto klar erkennbar sind.
  • Meldungen mit offensichtlich falscher Ortsangabe können nicht gewertet werden.
  • Bitte die Pflanzen nicht ausreißen und die Spinnentierchen nicht wegtragen, sie fühlen sich dort wo sie sind am wohlsten.
  • Bitte beim Beobachten darauf achten, dass Wiesen und Weiden im Privateigentum der landwirtschaftlichen Betriebe stehen und als wertvolle Futterflächen nicht zertreten werden dürfen. Daher bitte vor dem Betreten die Eigentümer um Erlaubnis bitten oder entlang von Wegen beobachten.

Wir wünschen eine erfolgreiche Jagd und schöne Momente in der Natur!

 

Was passiert mit den Fundmeldungen?

Jede einzelne Fundmeldung der Wespenspinne hilft dabei, die Ausbreitung der Spinnenart, die erst seit einiger Zeit in Österreich beobachtet werden kann, besser zu verstehen und zu dokumentieren. Und wer sich auf die Arnikabeobachtung stürzt, liefert wertvolle Beiträge zur Erkenntnis, wo es die immer seltener werdende Heilpflanzen Arnika überhaupt noch gibt und was man zu ihrem Schutz tun kann.

Dort wo viele Wiesen-Margeriten blühen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, auf ein buntes Blütenmeer mit vielen Tierarten wie Insekten und Spinnen zu treffen. Wo in Österreich kommen diese artenreichen Wiesen noch überall vor?

 

Noch Fragen?

Falls Sie noch weitere Fragen zur Teilnahme am Wettbewerb "Schau ma auf die Wiesn" haben, wenden Sie sich bitte telefonisch (01-505 18 91 17) oder per E-Mail an Markus Zehetgruber (markus.zehetgruber@oekl.at) oder Barbara Steurer (Barbara.Steurer@oekl.at) vom Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung.

 

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